Piccos

Unsere Kinderkrippe im Schubi-Two in Endach orientiert sich sehr stark nach der Pädagogik von Emmi Pikler. Das Ziel dieser Pädagogik ist zum Einen die autonome Bewegungsentwicklung der Kinder. Sie  bekommen bei den Piccos die Möglichkeit, ihre Bewegungsimpulse auszuleben und ihrer Entwicklung entsprechend zu turnen, krabbeln und klettern.
Ein weiterer zentraler Punkt in ihrer Pädagogik ist das freie Spiel. Auch hier steht die Selbstständigkeit im Vordergrund. In dem Prozess sich selbst eine Beschäftigung zu finden, entdecken Kinder ihre Kreativität und Vorlieben. Außerdem lernen sie zu mit anderen zu kooperieren und zu teilen. Ihre Ideen umzusetzen, bedeutet für die Kinder einen großen Schritt in Ihrer Autonomie zu erreichen und das stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Wertschätzender Umgang, liebevolle Begegnung, ungeteilte Aufmerksamkeit

Selbstverständlich werden einzelne kleine Handgriffe am Kind ausschließlich mit verbaler Begleitung vollzogen. Naseputzen, wickeln, Anziehen alles wird dem Kind erklärt. Diese liebevolle Zuwendung ist sehr Anspruchsvoll und verlangt uns viel Aufmerksamkeit ab. Emmi Pikler beeindruckt mit ihrer Pädagogik und regt uns zum nachahmen und mitmachen an. Ihre Überlegungen über die Autonomie des Kindes sowie ihr Bild vom Kind spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder. Der wertschätzende Umgang, die liebevolle Begegnung und die ungeteilte Aufmerksamkeit bilden Grundsätze für unseren Tagesablauf.

 

Unsere positive Einstellung trägt uns durch den Alltag:

Natürlich gibt es auch einzelne Tage an denen alles anders läuft (speziel bei Störungen von Außen ( Besuche von Logopädin oä, Laternenfeste, Eingewöhnungseltern… udgl.) und trotz besten Vorsätzen und Bemühungen nicht diese Qualität gelingt, die man sich zum Ziel gesteckt hat. Es kostet uns selbst sehr viel Gedanken, Vorsätze und Selbstreflexion- aber wir bemühen uns jeden Tag aufs Neue das BESTE für unsere Kinder zu geben. Unsere positive Einstellung trägt uns durch den Alltag.

 

Alles ist vertraut:

Das kleine Haus gibt uns die Möglichkeit Gruppenübergreifend zu arbeiten. Alle Pädagoginnen kennen alle Kinder- niemand ist fremd- jeder Winkel ist vertraut und überall ist jeder Kinder, Eltern, Besucher und Kolleginnen willkommen. So dürfen jüngere Kinder an manchen Tagen im Kindergarten spannende Abenteuer erlebt werden zu Waldausflügen oä. mitgenommen und ältere Kinder dürfen Pausen bei den jüngeren Kindern machen. Diese Art fördert das Einfühlungsvermögen der Kinder- sie sind Partner von einander. Die Umgewöhnung der Kinder von der Krippe in den Kindergarten geschieht mit den Kindern selbst. Ein neuer Gardarobenplatz wird gemeinsam gesucht und umgeräumt. Es ist jederzeit möglich wieder in die alte Gruppe zurückzukehren und sich dort kurz „wie immer“ zu fühlen, sich zu stärken aufzutanken und dann wieder in den Kindergarten zurückzukehren und wieder „ groß zu sein“. Gemeinsam besprechen alle Pädagoginnen den Alltag, Situationen mit Kindern, um neue Aspekte für die Arbeit zu gewinnen.

Wir sind stolz darauf Ihre Kinder begleiten zu dürfen

Claudia, Anita, Rosi, Veronika und Margit