Pinu´us

Das sind wir…

Die Pinu´us  möchten in einer liebevollen, warmen Atmosphäre einen Raum der Geborgenheit schaffen, in dem Werte wie Respekt und Achtsamkeit in der Gemeinschaft gelebt werden und eine Hülle bilden, die es dem kleinen Kind erleichtert, in unserer Gruppe anzukommen. Jedes Kind wird offen empfangen und liebevoll begleitet. Einen wichtigen Brückenpfeiler stellt dabei eine stabile, emotionale Beziehung zwischen dem Kind und der Erzieherin dar. Der Eingewöhnungsphase und der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern wird eine große Bedeutung zugemessen. Der rhythmisch gegliederte Tagesablauf bietet dem Kind Gelegenheit, sich der Welt gegenüber zu stellen, soziale Kontakte zu knüpfen, aber auch sich zurückzuziehen. Die liebevoll mit natürlichen Materialien gestalteten Räume bilden eine äußere Hülle in der sich das Kind in Ruhe entfalten kann. Gemeinsam werden die angebotenen Mahlzeiten eingenommen.

Pinu´us ist indianisch und bedeutet “ Ich bin Ich“.

Im täglichen Umgang mit Kindern respektieren und unterstützen wir die individuellen Entwicklungsschritte der Kinder und geben ihnen Raum und Zeit, sich entsprechend ihrer Interessen zu entwickeln. Liebevolle, respektvolle und geschützte Begleitung dieser Schritte unter Berücksichtigung von Besonderheiten sind uns hierbei wichtig.

Wir schaffen den Kindern größtmögliche Freiräume, in denen sie sich bewegen können. Es darf erfasst, erblickt, ergriffen, ertastet werden. Dies wird durch verschiedenste Materialien, welche die Sinne ansprechen und anregen gefördert. Die Möglichkeit, die Räumlichkeit zu erobern und somit Lage, Entfernung, Form und Größe zu entdecken wird den Kindern gegeben. Dieser Prozess wird von uns Erzieherinnen begleitet, unterstützt und angeregt, auch durch unser Vorbild als sich bewegender Mensch.

Um es den Kindern zu erleichtern, sich denkend in der Welt zurecht zu finden, geben wir den Kindern klare Strukturen durch einen sich täglich wiederholenden Tagesablauf und einen gegliederten Jahresrhythmus.

Das kleine Kind hat von Geburt an alle Sinnesantennen auf die Welt hin orientiert und nimmt alles auf, was sich ihm darbietet. Den Erwachsenen, den Bezugspersonen gilt dabei sein ganz besonderes Interesse. Da das Kind die angeborene Fähigkeit hat alles aufnehmen und nachahmen zu wollen, ergibt sich für die Erwachsenen die Aufgabe die Umgebung des Kindes so zu gestalten, dass diese auch nachahmenswert wird.

Oft haben wir uns die Frage gestellt, was eigentlich nachahmenswert ist und festgestellt, dass ErzieherInnen fast alle Lebensbereiche danach ausrichten müssen. Wie sprechen die Bezugspersonen mit dem Kind? Welche Geschichten und Märchen erzählen sie ihm, wie spielen oder musizieren sie mit ihm? Welchen Tagesrhythmus und Tagesablauf lernt das Kind kennen? Welche Rolle spielen die Medien? Wie leben die Erwachsenen zusammen, welches Frauen- und Männerbild lebt in ihrer Beziehung? Wie gehen die Erwachsenen mit den wesentlichen Lebensfragen um?

Wir denken, dass die Nachahmefähigkeit des Kindes sich nicht nur auf Dinge und Ereignisse der äußeren Welt richtet, sondern auch die Atmosphäre und innere Haltung der Bezugspersonen wahrgenommen und nachgeahmt werden. So ist die Frage von Vorbild und Nachahmung immer und ganz zentral eine Frage an das Bild vom Menschsein, das in uns Erwachsenen lebt.

Das kleine Kind wird durch das Umfeld und den Menschen, mit denen es aufwächst von Geburt an geprägt. Es nimmt die Welt über seine Sinne wahr und strebt danach seine Umwelt dadurch zu entdecken und zu erforschen. Es will sich weiterentwickeln, seelisch, geistig und körperlich und lernt dadurch seine eigene Persönlichkeit zu entdecken und zu entwickeln.

Das Kind braucht Liebe, Zuwendung, Geborgenheit und Stabilität, damit es aus dieser Sicherheit heraus, die Welt erkunden kann. Die Aufgabe von uns Erzieherinnen ist es, dem Kind diese sichere Basis zu bieten, ihm mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen und es in seiner individuellen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Damit das Kind selbst aktiv werden kann, müssen wir ihm Vertrauen entgegenbringen, dass es selbst etwas schaffen kann und gleichzeitig immer zur Seite stehen, wenn es Trost, Schutz oder Hilfe sucht. Jedes Kind entwickelt sich individuell und nach seinem eigenen Tempo. Als Bezugsperson müssen wir behutsam darauf achten, welches Bedürfnis ein Kind hat, in welchen Bereichen der Entwicklung es Förderung und Unterstützung braucht und ihm die Möglichkeit geben, dass es selbst tätig werden und sich in seinem Tempo weiterentwickeln kann.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Das Kind steht im Mittelpunkt, die Eltern und wir Erzieherinnen tragen die gemeinsame Verantwortung für die Erziehung des Kindes. Deshalb ist es wichtig, dass beide Seiten ähnliche Ziele verfolgen und zum Wohl des Kindes, gut zusammenarbeiten. Eine gute Partnerschaft aufrecht zu erhalten, heißt sich mit Respekt und Vertrauen zu begegnen. So sieht das Kind, dass wir seine Familie wertschätzen und achten und umgekehrt auch seine Eltern uns respektieren. Wir, das Team der Pinu´us, versuchen den Kinderkrippenalltag für die Eltern transparent zu machen und sie so daran teilhaben zu lassenà Aufklärung über den Tagesablauf, Fachwissen bezüglich der Entwicklung, pädagogische Schwerpunkte, vor allem aber versuchen wir, die Eltern darüber zu informieren, wie sich ihr Kind entwickelt, welche Fortschritte es macht, wie es mit anderen Kindern umgeht und wie es ihm während des Tages in der Krippe ergeht. Aus diesem Grund legen wir viel Wert auf sogenannte „Tür- und Angelgespräche“.

Wir sehen in den Eltern gleichberechtigte Partner, das bedeutet, dass wir sie in unsere Ziele miteinbeziehen, um einen gemeinsamen Weg für die am besten geeignete, individuelle Entwicklung und Förderung des Kindes zu finden.

In der Arbeit mit Kindern ist es uns wichtig, dass sie so angenommen werden, wie sie sind und dass ihnen auch das Gefühl vermittelt wird, dass jedes von ihnen etwas ganz Besonderes ist. Wir als Team versuchen, die Kinder in ihrer Eigenart zu verstehen und so auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Wir freuen uns von ganzen Herzen auf Eure Kinder
Kathrin, Regina und Lisa