Linos

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Selbstbestimmung:

Der Selbstbestimmung der Kinder räumen wir sehr großen Platz ein. Der Tagesablauf ist so gestaltet, dass er den Kindern den Freiraum gibt ihn mit zu gestalten. Nach und nach können die Kinder Ihre Bedürfnisse selbst erkennen und darauf reagieren. Das löst bei den Kindern einen Bildungsprozess aus, welchen die Kinder selbst erschaffen. Somit entsteht eine Dynamik von Förderungsprozessen je nach Entwicklungsschritt und Bedürfnis des einzelnen Kindes. Impulse der Kinder werden Zeit und Raum gegeben, dabei werden sie liebevoll und geduldig von uns Pädagoginnen begleitet. Ihre Lernprozesse werden aufgegriffen und in unserer Planung und Reflexion erfasst oder gegebenenfalls von uns weiter ausgebaut. Aus ihre Erfahrungen und Erkenntnisse werden Stärken erkannt, die als Ausgangspunkt dienen für unsere gemeinsame Arbeit. Die Motivation des eigenen Spiels und der eignen Interessen ist viel höher und wirksamer als ein Angebot welches von außen auf das Kind einwirkt. Diese Art der Arbeit hat eine Selbstwirksamkeit- und dient als Grundlage für ihr späteres Leben, ihre Lern- und Bildungsprozesse.

Beobachtung:

Die Aufgabe, die wir für uns als Lernprozess erkannt haben, ist die Beobachtunggabe, die wir als „Mensch“ lernen müssen. Wir müssen uns zurücknehmen unsere Bedürfnisse zu helfen, einzuschreiten oder zu beschleunigen zurückstellen und aushalten NICHTS zu manipulieren. Schon im eigenen herausfinden und entscheiden, womit „ICH“ (das Kind) mich beschäftigen möchte, schafft Situationen die mit einem Wachstum einer Pflanze vergleichen lässt. Diese Situationen werden ausgespielt und das Kind reift in einer gewissen Weise im Spiel. Wie eine Pflanze die wächst, ohne dass wir daran ziehen.

 

Regeln:

Um ungestört den individuellen Freiraum leben zu können, sind Regeln in unserem Haus von größter Bedeutung. Durch diesen Rahmen- welchen wir für jedes Kind eigens anpassen (z. B.: manche Kinder können selbstständig auf die Toilette gehen, andere brauchen unsere Begleitung) erhalten die Kinder Sicherheit Ordnung und Grenzen. Mit dieser Struktur erhalten sie eine innere und äußere Ordnung. Das Aufräumen steht nicht im Mittelpunkt unserer Tätigkeit sondern beendet den Bildungsprozess und ist deshalb wichtig. Sobald Kinder diese Ordnung erkennen können und auch schaffen können, werden sie dazu eingebunden. Manche Dinge müssen sichtbar bleiben, solang Bildungsprozesse noch nicht vollendet wurden. Der Respekt von den erschaffenen Landschaften, Bildern, Basteleien sind Ausdruck ihrer Schaffenskunst.

 

Bedürfnisorientierte Pädagogik

Das Teilen der Spielmaterialien ist in manchen Phasen für Kinder sehr schwierig und muss auch erlernt werden. Auch hier gilt das Bedürfnis dahinter zu erkennen. In manchen Situationen braucht ein Kind einfach alles- um Vollständigkeit und das Gefühl der Komplettierung seiner Idee zu spüren. Einfühlsam muss dieser Prozess nicht nur von uns beobachtet und verstanden werden, es muss auch anderen Kindern erklärt werden. So wird das Warten einfach und natürlich geübt. „Solange jemand andere etwas braucht, steht es für mich nicht zur Verfügung.“

Wir sind gerne für Sie und Ihre Kinder da

Stephan, Daniel und Jenny